
Auch nach vielen Jahren ist Emma Redfern von der DARE Foundation mit ganzem Herzen bei der Sache und entwickelt immer neue Ideen für die Olng´arua School: Die mitten im Busch gelegene Schule legt großen Wert auf eine individuelle und ganzheitliche Förderung der Kinder. In Kenia ist normalerweise Frontalunterricht die Regel, nicht so in der Olng´arua School:
Dort wechseln sich individuelle Lernheinheiten mit kreativen Gruppenphasen und längeren Pausen ab. Eine neue Idee von Emma ist es, Elemente aus dem Yoga mit traditionellen Elementen aus der Massai Kultur zu verknüpfen. Ziel ist es Konflikte, so auf andere Art und Weise lösen zu lernen als es sonst in einer traditionell-patriarchalischen Gesellschaft üblich ist. Die schweren Kämpfe im letzten Jahr während der Dürre wirken wohl auch auf dieser Ebene nach.
Tumaini Isiolo e.V. unterstützt diese wertvolle Arbeit von Emma und ihrem Mann Kitonga an der Olng´arua School jedes Jahr mit 2000 Euro aus unseren freien Spenden:
Seit Anfang September geht es wieder lebhaft zu an der Olng´arua School: Die Kinder sind alle wohlbehalten aus den Ferien zurück. Und freuen sich vor allem über ihre neue “dining hall” und die neue Küche, die mit französischen Spendengeldern eingerichtet werden konnte. Unsere Freundin und Leiterin der Schule Emma Redfern legt großen Wert auf eine ganzheitliche Bildung im besten Sinne: Kreative Lehrmethoden und ein verhältnismäßig abwechslungsreicher Speiseplan mit viel Frischkost sorgen dafür, dass die Kinder mit Begeisterung Lernen können.
Lesen Sie hier einige interessante Beiträge dazu:
Nach 45 Minuten Unterriucht gibt es beispielsweise immer 15 Minuten Pause – ähnlich dem weltweit führenden Schulsystem in Finnland.
http://darefoundation.com/2016/09/20/taking-class-breaks/
Puzzeln gehört ebenfalls zum Unterricht: http://darefoundation.com/2016/06/30/jigsaw-time/
Das Thema Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: http://darefoundation.com/2016/06/28/good-food-and-local-producers/